Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) 

Therapiezentrum elphöhe,

Inhaberin Birthe Friedrichsen-Döbber

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Behandlungsverträge zwischen dem Therapiezentrum Elphöhe (nachfolgend „Therapiezentrum“) und seinen Patient:innen, unabhängig davon, ob die Behandlung auf ärztliche Verordnung oder als private Leistung erfolgt.

2. Vertragsabschluss

Der Behandlungsvertrag kommt zustande, sobald ein Behandlungstermin vereinbart wird – persönlich, telefonisch, schriftlich oder digital. Mit der Terminvereinbarung erkennen die Patient:innen diese AGB an.

3. Leistungen

Das Therapiezentrum erbringt therapeutische Leistungen insbesondere in den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie entsprechend der ärztlichen Verordnung bzw. der individuell vereinbarten Leistung.

Alle Behandlungen erfolgen unter der Maßgabe, den Patienten ganzheitlich zu behandeln. Die Beseitigung oder Linderung bestehender gesundheitlicher Beeinträchtigungen wird mit den gegebenen Mitteln angestrebt. Jedoch steht das Bemühen, langfristig die Ursache etwaiger Beeinträchtigungen zu beheben, im Vordergrund.

Alle durch das Therapiezentrum durchgeführten Therapien erfolgen nach Absprache mit dem Patienten. Dieser verpflichtet sich, insbesondere alle Fragen, die seine Person, seine Gesundheit und den bisherigen Therapieverlauf betreffen, umfassend und wahrheitsgetreu zu beantworten bzw. für die Behandlung wichtige Informationen selbstständig anzugeben.

Für den Fall einer eventuell konkret notwendigen Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten, um die Therapie zu optimieren, entbindet der Patient das Therapiezentrum gegenüber dem behandelnden Arzt und/oderweiteren Therapeuten untereinander von der Schweigepflicht.

4. Termine und Terminabsagen

Das Therapiezentrum Elphöhe ist eine Bestellpraxis. Vereinbarte Termine werden ausschließlich für die jeweilige Patientin bzw. den jeweiligen Patienten reserviert und mit entsprechendem Personal eingeplant.

Vereinbarte Termine sind verbindlich.

Termine müssen mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage im Therapiezentrum.

Erfolgt keine oder eine nicht fristgerechte Absage und kann der Termin aus diesem Grund nicht anderweitig vergeben werden, ist das Therapiezentrum berechtigt, eine Ausfallvergütung in Höhe der für die Behandlung vorgesehenen Vergütung privat in Rechnung zu stellen.

Eine Berechnung entfällt, wenn der/die Patient*in darlegt und nachweist, dass die Nichtwahrnehmung des Termins auf Umständen beruht, die außerhalb der eigenen Verantwortungs- und Risikosphäre liegen.

Das Therapiezentrum ist bemüht, den Termin bei kurzfristiger Absage anderweitig zu vergeben. Gelingt eine anderweitige Vergabe, entfällt die Ausfallvergütung.

5. Verspätungen

Bei verspätetem Erscheinen besteht kein Anspruch auf Verlängerung der Behandlungszeit. Die Behandlungsdauer verkürzt sich entsprechend, sofern der folgende Termin pünktlich beginnen muss. Bei einer Verspätung von mehr als 10 Minuten, behalten wir uns vor, die Therapie nicht stattfinden zu lassen, da so eine effiziente und effektive Therapie nicht gewährleistet wird.

6. Abrechnung und Zuzahlungen

Gesetzlich Versicherte leisten die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung, sofern 

keine gültige Befreiung vorliegt.

Private Leistungen und Selbstzahlerleistungen werden gemäß der jeweils gültigen Preisliste berechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

7. Verordnungsmanagement

Patient:innen sind verpflichtet, gültige und korrekt ausgestellte Verordnungen rechtzeitig vorzulegen.

Bei unvollständigen oder fehlerhaften Verordnungen kann die Behandlung bis zur Klärung ausgesetzt werden.

8. Haftung

Das Therapiezentrum haftet nur für Schäden, die auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhen. Für persönliche Gegenstände wird keine Haftung übernommen.

9. Mitwirkungspflicht der Patient:innen

Der Behandlungserfolg hängt maßgeblich von der aktiven Mitarbeit der Patient:innen ab. Therapieempfehlungen und Hinweise sind nach bestem Wissen umzusetzen.

10. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO). Weitere Informationen sind der Datenschutzerklärung des Therapiezentrums zu entnehmen.

11. Hausordnung

Den Anweisungen des Personals ist Folge zu leisten. Das Therapiezentrum behält sich vor, Behandlungen abzubrechen, wenn das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist.

12. Rücktrittsrecht des Patienten

Sollte der Patient mit den Leistungen des Therapiezentrums während der Leistungserbringung nicht zufrieden sein, so kann er vom Behandlungsvertrag zurücktreten, ist im Zuge dessen aber nicht berechtigt, die bereits erbrachte Leistung in seiner Abrechnung zu verhandeln. Dies bedeutet, die bereits erfolgten Leistungen sind in vollem Umfang zu zahlen. Das Original der Verordnung verbleibt zur Abrechnung mit der Krankenkasse in dem Therapiezentrum elphöhe.

Der Rücktritt vom Behandlungsvertrag ist ausschließlich in schriftlicher Form an das Therapiezentrum zu richten und muss spätestens 24 Stunden vor dem nächsten Behandlungstermin vorliegen.

13. Schlussbestimmungen 

Aussagen, die vom Inhaber oder Mitarbeitern des Therapiezentrums getätigt werden, beruhen immer auf dem jeweiligen Kenntnisstand. Da es zu einigen Themen unterschiedliche Lehrmeinungen gibt, kann nicht in jeder Hinsicht gewährleistet werden, die aktuellste (oder aktuell als beste anerkannte) Aussage getroffen (bzw. Therapie angewendet) zu haben.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. 

Sollte den AGBs innerhalb von 14 Tagen nicht widersprochen werden, so sind diese nach bundesdeutschem Recht gültig.